Praktikum mal (wo)anders
Am AKBK können Teile der Ausbildung auch im Ausland absolviert werden. Ein Praktikum im Ausland vermittelt nicht nur fachliche und berufliche Kompetenzen, sondern ermöglicht auch einen Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt einer anderen Kultur und wirkt sich sehr positiv auf die persönliche und berufliche Entwicklung der Schüler:innen aus. Dabei ist die Kenntnis der Sprache des Landes zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig: in der Regel kann man sich auf Englisch verständigen. Wer sich dazu entschließt, sein obligatorisches Betriebspraktikum in einem anderen Land der Europäischen Union zu absolvieren, wird dabei sogar von der EU finanziell unterstützt!
Praktikumsplatz
Grundsätzlich ist jeder selbst dafür verantwortlich, einen Praktikumsplatz zu finden. Das steigert auch die Wahrscheinlichkeit, dass man ein Praktikum hat, das gut zu einem passt und wo am Ende alle zufrieden sind. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass die Praktikumssuche, vor allem im Ausland, kein leichtes Unterfangen ist. Daher gilt es, sich frühzeitig (mindestens 1 Jahr im Voraus!) um einen Praktikumsplatz zu bemühen. Die Erfahrungsberichte ehemaliger Auslandspraktikant:innen (s.u.) können dabei als Inspiration und Praktikumsplatzbörse dienen. Außerdem sollten sich Schüler:innen, die in Erwägung ziehen, ihr Praktikum im Ausland zu absolvieren, bei Frau Timpe melden. Sie hilft bei der Erstellung einer aussagekräftigen Bewerbung mit Lebenslauf und unterstützt die SchülerInnen mit Tipps und Kontaktadressen. Auch während des Praktikums ist sie die Ansprechperson und bleibt im ständigen Kontakt mit den Praktikant:innen und den Praktikumsbetrieben.
Stipendium
Praktika im EU-Ausland werden von der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Programms finanziell gefördert. Das Stipendium deckt ca. 85% der Reise- und Aufenthaltskosten. Voraussetzung dafür ist zunächst einmal die Bestätigung über einen Praktikumsplatz. Bei der Antragstellung sind Frau Timpe und Frau Oelenberg behilflich. Sämtliche Antragsformulare müssen bis spätestens 3 Monate vor Praktikumsbeginn eingereicht werden.
Länder
Erasmus+ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Daher werden vornehmlich Praktika im EU-Ausland gefördert. Aber auch Praktika im Nicht-EU-Ausland können im Rahmen des Erasmus+-Programms finanziell unterstützt werden. Hierfür sind die Stipendienplätze allerdings begrenzt. Umso wichtiger ist es, frühzeitig einen Praktikumsplatz zu suchen und einen Antrag zu stellen.
Aus schulorganisatorischen und versicherungstechnischen Gründen werden Auslandspraktika am AKBK nur anerkannt, wenn sie im Rahmen des Erasmus+-Programms absolviert werden.
Green Travel
Das Erasmus+-Programms hat zum Ziel, grenzüberschreitende Mobilität zu fördern, um europäisches Bewusstsein und soziale Teilhabe zu stärken. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung von Vielfalt, Partizipation, digitaler Transformation und Nachhaltigkeit. Daher werden Auslandspraktika auf dem europäischen Festland nur dann gefördert, wenn grün gereist wird (per Bus, Bahn oder Mitfahrgelegenheit).
Dass man sogar auf eine Insel grün reisen kann, zeigt Lina in ihrem kurzen Reisevideo. Sie hat ihr Praktikum im Sommer 2025 auf Malta absolviert und berichtet über ihre abenteuerliche Reise mit Fähre und Zug von Malta nach Münster.
Europass
Schüler:innen, die ein Praktikum im Ausland absolviert haben, erhalten darüber ein Zertifikat, den Europass, der die im Rahmen des Praktikums erworbenen beruflichen, fachlichen, interkulturellen und fremdsprachlichen Kompetenzen nachweist und eine hervorragende Ergänzung zum Lebenslauf darstellt!
Ansprechpartnerinnen:
Frau Timpe
timpe@akbk-muenster.de
Frau Oelenberg
oelenberg@akbk-muenster.de