Organisationsstruktur

An unserer Schule werden die Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik in Teilzeitform einmal (Oberstufe) bzw. zweimal (Mittelstufe, 1 Halbjahr und Unterstufe) pro Woche unterrichtet.

Nach ca. 1 ½ Jahren wird eine schriftliche und praktische Zwischenprüfung durchgeführt. Die schriftliche Prüfung findet im Adolph-Kolping-Berufskolleg statt, während die praktische Zwischenprüfung in den Ausbildungsbetrieben durchgeführt wird. Den Abschluss bildet nach drei Jahren die Facharbeiterprüfung, die wiederum in verschiedenen Firmen im Münsterland  durchgeführt wird. Der schriftliche Teil der Prüfung findet wiederum im Adolph-Kolping-Berufskolleg statt.

Für dieses moderne, zukunftsorientierte Berufsfeld sind stabile Ausbildungszahlen zu erwarten. Es handelt sich um eine Bezirksfachklasse mit einem Einzugsgebiet, das sich bis zur niedersächsischen Landesgrenze, der Grenze zu den Niederlanden und bis ins nördliche Ruhrgebiet erstreckt.

Zu den Ausbildungsbetrieben zählen in der Regel größere Firmen wie Kaldewei, Miele, BASF u.a., die kontinuierlich eine bestimmte Anzahl junger Menschen ausbilden.

Die Schüler verfügen in der Regel über mittlere Bildungsabschlüsse, der Beruf wird jedoch auch von Schülern mit Hauptschulabschluss erfolgreich absolviert.

Viele der Schüler beabsichtigen, sich nach ihrer Ausbildung weiter zu qualifizieren. Derzeit gibt es außer der Technikerschule in Hildesheim jedoch kaum entsprechende Angebote.

Didaktisch – Methodische Jahresplanung

Es liegt eine Gliederung der Unterrichtsinhalte geordnet nach Lernfeldern für alle drei Lehrjahre vor. Wir orientieren uns an den Vorgaben der Bundesfachgruppe der Lehrer im Ausbildungsberuf Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik,  Arbeitsgruppe „Waldsieversdorf.

Dabei steht ein praxisorientierter Unterricht im Vordergrund. Lernsituationen berücksichtigen das betriebliche Umfeld in Form von Kundenaufträgen, beruflichen Problemfeldern wie z.B. Anlagenstörungen, Reklamationen etc.

Besonderen Wert legen die Kolleginnen und Kollegen auf eine fundierte, in die Tiefe gehende Auseinandersetzung mit den Unterrichtsinhalten. Es soll vermieden werden, dass Schüler Informationen unreflektiert aus anderen Medien übernehmen. Angestrebt wird ein solides Basiswissen, welches Zusammenhänge des beruflichen Alltags erfassbar macht und die Schüler effektiv auf die Prüfung vorbereitet.

Der Computer hat als Lernmedium eine große Bedeutung für Beschichtungstechniker. Neben der Schulung von Branchensoftware (Car Special, Kalkulationssoftware) und Kommunikationssoftware (Office, Corel Draw, Corel Trace, Letterplot) wird der Computer zur Recherche in allen Lernbereichen des Berufsbildes eingesetzt.

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