Ein Logo für JAZDA! – BGYM1 gestaltet für realen Auftraggebenden 

Ein Logo für JAZDA! – BGYM1 gestaltet für realen Auftraggebenden 

Im Schuljahr 2025/26 konnte die Mittelstufe 1 des Beruflichen Gymnasiums für Kunst und Gestaltung des Adolph-Kolping-Berufskollegs (BGYM1) im Fach Digitale Gestaltung an einem besonders praxisnahen Realprojekt arbeiten: Für das internationale Jugendprojekt JAZDA! sollte ein neues Logo entwickelt werden. 
JAZDA! ist ein trinationales Austauschprojekt des Museums Friedland, das junge Menschen aus Deutschland, Frankreich und Polen zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, interkultureller Austausch und die gemeinsame kreative Auseinandersetzung mit Themen wie Migration, Identität und Erinnerungskultur. In verschiedenen Projektphasen treffen die Jugendlichen in den drei beteiligten Ländern aufeinander, lernen neue Perspektiven kennen und entwickeln gemeinsam kreative Arbeiten.  
Für die Schülerinnen und Schüler der BGYM1 bedeutete das: Diesmal ging es nicht nur um eine schulische Übung, sondern um einen echten Gestaltungsauftrag mit einem realen Auftraggebenden. Die Klasse erhielt die Aufgabe, ein Logo zu entwickeln, das JAZDA! nach außen repräsentiert und später tatsächlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Projekts eingesetzt werden kann. 
Von den ersten Ideen und Skizzen über die Auseinandersetzung mit Formen, Farben und Typografie bis hin zur digitalen Umsetzung entstanden zahlreiche unterschiedliche Entwürfe. Dabei mussten die Schülerinnen und Schüler nicht nur gestalterisch überzeugen, sondern sich auch mit der Frage auseinandersetzen: Wie lässt sich die Idee eines internationalen Jugendprojekts in einem einzigen Zeichen sichtbar machen? 
Am Ende wurde aus den verschiedenen Entwürfen ein Logo ausgewählt: Der Entwurf von Johanna Harjes konnte die Verantwortlichen überzeugen und wird nun für die weitere Kommunikation von JAZDA! eingesetzt, unter anderem auf der Homepage, auf Flyern und weiteren Materialien. 
Besonders spannend war für die BGYM1, dass das Projekt direkt aus der Lebenswelt junger Menschen kam. Einige Schülerinnen und Schüler hatten zudem selbst die Möglichkeit, an dem Austausch teilzunehmen. Dadurch wurde der Auftrag noch greifbarer: Die Klasse gestaltete nicht einfach für ein fiktives Unternehmen, sondern für ein Projekt, an dem junge Menschen tatsächlich teilnehmen und das europäische Begegnung und Zusammenarbeit lebt. 
Die Zusammenarbeit mit dem Team von JAZDA! hat viel Freude gemacht. Gleichzeitig zeigte das Projekt eindrucksvoll, was Digitale Gestaltung als praxisorientiertes Fach leisten kann: Kreative Ideen entwickeln, Gestaltung professionell umsetzen, auf die Anforderungen von Auftraggebenden reagieren und am Ende ein Ergebnis schaffen, das tatsächlich außerhalb des Klassenraums Verwendung findet. 
 
Text: Lisanne Lukait